Thomas Reeken setzt letzten Treffer

Quelle WN von Siegmund Natschke

Einen neuen König hat die Schützenbruderschaft St.Jacobi Nienberge: Thomas Reeken holte beim St.-Jacobi-Schützenfest den Vogel mit dem 479. Schuss von der Stange.

Der Holzvogel hatte sich gedreht, er hatte sich gewendet, doch dann gab es kein Entrinnen. Thomas Reeken holte beim St.-Jacobi-Schützenfest den Vogel mit dem 479. Schuss von der Stange. „Ich hab´ einfach auf 10 Uhr geschossen“, erklärte der umjubelte Schütze sein Erfolgsrezept. Erste Amtstat: Seinen ärgsten Konkurrenten holte er in den Hofstaat.

Thomas Reeken ist neuer König der Jacobi-Schützen. Ralph-Steffen Kirchner (l., König von 2016) und Heiner Wortberg (r., König von 2015) lassen ihn hochleben. Neues Kinder-Regentenpaar sind (kl. Bild) Philipp Dombrowski und Ella Berger. Foto: sn

Thomas Reeken ist neuer König der Jacobi-Schützen. Ralph-Steffen Kirchner (l., König von 2016) und Heiner Wortberg (r., König von 2015) lassen ihn hochleben. Neues Kinder-Regentenpaar sind (kl. Bild) Philipp Dombrowski und Ella Berger. Foto: sn

Bereits am Vortag hatte es eine neue Majestät gegeben: Der 16-jährige Philipp Wissing holte den Titel des Jungschützenkönigs. „Ich bin erst in diesem Jahr in die Schützenbruderschaft eingetreten“, meinte er. Deshalb freute er sich über den Erfolg ganz besonders: „Das ist einfach wunderbar.“ Besonders zu diesem Zeitpunkt: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Zur Königin ernannte er Lea Auping.

Philipp Wissing holte den Titel des Jungschützenkönig

Philipp Wissing holte den Titel des Jungschützenkönig

Der Sonntag begann mit dem Antreten auf dem Kirchplatz und der Kranzniederlegung am Ehrenmal. Dort erinnerte Norbert Bexten, ehemaliger Vorsitzender der St.-Jacobi-Schützenbruderschaft, an die Opfer der Weltkriege und gab der Hoffnung auf Frieden in der Welt Ausdruck. Von dort ging es zum Festzelt. Jacobi-Sprecher Tim Granowskyfreute sich: „Es sind alle da, die Beteiligung ist sehr gut!“

Für Stimmung sorgte auf dem vollen Festplatz der Musikzug Nienberge. Reger Andrang herrschte auch im Festzelt. Nicht nur, weil es dort Kaffee und Kuchen gab, sondern auch das Kinderschützenfest sorgte für Begeisterung. Mit einer kleinen Armbrust wurde da vom Nachwuchs auf einen Styropor-Vogel geschossen, und einer konnte es besonders gut. Nämlich der fünfjährige Philipp Dombrowski, der nach eigenen Worten am Freitag sechs Jahre alt wird. Zur Königin nahm er Ella Berger.

Bei den Großen wurden die Schützen an der Vogelstange durch ein Absperrband quasi „eingesperrt“. Ein psychologischer Trick. „So entsteht eine Gemeinschaft und jeder will es werden“, meinte Granowsky. Es half. Vom Vogel war schon bald nicht mehr viel übrig. Und Thomas Reeken, der im Jahr 1998 beim „Runkelmutt“-Schießen der Jacobi-Jungschützen schon einmal erfolgreich war, konnte sich gehörig feiern lassen. „Es war ein guter Zweikampf“, meinte er fair. Sein schärfster Gegner war Maik Nelson. Den berief er zusammen mit Christiane Nelson sowie Martin und Renate Volle in seinen Hofstaat. Der Abend klang bei bestem Juli-Wetter an der Vogelstange und rund um das Festzelt an der Feldstiege aus.

Quelle WN von Siegmund Natschke

 

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